Inneres Kind Selbstliebe Übungen

#33 Wie verbinde ich mich mit meinem Inneren Kind?

Welchen Nutzen hat es für mich, mich mit meinem Inneren Kind zu verbinden? Ganz einfach: Wenn du mit deinem Inneren Kind in Verbindung stehst und seine Bedürfnisse kennst, kannst du diese auch stillen. Dadurch werden sich nach und nach in dir Gefühle der Ruhe, der Sicherheit, des tiefen Vertrauens, der Stabilität, der Geborgenheit, der Freude und der Liebe einstellen.

Wenn du dich mit deinem Inneren Kind verbindest, kannst du deinem Inneren Kind die Mutter und der Vater sein, die du dir in deiner Kindheit gewünscht hast oder gebraucht hättest.
Es ist nie zu spät, sich mit sich selbst zu verbinden, die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und sein Inneres Kind in Sicherheit zu bringen.

Was das Innere Kind ist erfährst du in diesem Artikel: Das Innere Kind – was ist das?

Doch wie kann ich eine Verbindung zu meinem Inneren Kind herstellen? Ich möchte dir hier einige Tipps geben, wie du mit deinem Inneren Kind in Kontakt treten kannst.

1. Geduld

Zunächst ist es wichtig, die nötige Grundhaltung als Ausgangspunkt mitzubringen. Entscheide dich bewusst dazu, mit deinem Inneren Kind in Kontakt zu treten. Sei dir bewusst, dass dies nicht von heute auf morgen geschieht und dir unter Umständen viel Geduld und Ausdauer abverlangt.

Du hast dich jahrelang nicht um dein Inneres Kind gekümmert, also erwarte bitte nicht, dass es sofort freudestrahlend auf dich zugerannt kommt. Es muss erst wieder Vertrauen zu dir fassen und sich sicher sein, dass du eine stabile Bezugsperson darstellst, die es wirklich ernst meint. Wenn dieses Urvertrauen gesetzt ist, ist der Rest ein „Kinderspiel“.

2. Selbstkritik ist Tabu

Kritik, Tadel, Vorwürfe, Anschuldigungen und Vorhaltungen – all das verschreckt dein Inneres Kind und es wird sich vermutlich nur noch besser verstecken. Selbstkritik baut keine Verbindung auf, sondern verhindert sie. Rede gnädig, wohlwollend und in einer liebevollen Art und Weise mit dir selbst. So, wie du auch mit einem echten Kind reden würdest.

Vorwürfe machen Kinder klein – positive Bestärkung lässt sie wachsen.

3. Kontinuität

Immer wieder Angebote machen. Ich bin hier. Ich komme jeden Tag und schaue nach dir. Das kannst du zum Beispiel in einer Meditation machen. Still werden und nach innen lauschen, was sich in dir regt. Wie geht es dir? Wie fühlst du dich? Was brauchst du gerade? Gib deinem Inneren Kind die Sicherheit, dass du eine stabile Bezugsperson bist, die sich täglich um sein Wohl kümmert.

4. Spaß und Spiel

Was hast du als Kind gerne gemacht? Welche Hobbies hattest du? Was hat dir Spaß gemacht? Was hat dir Freude bereitet? Auf was hat dein Inneres Kind jetzt Lust? Was bringt dein Inneres Kind zum Lachen?

Übung:
Liste 10 Dinge auf, egal wie verrückt sie dir auch erscheinen mögen und setze sie in die Tat um – am besten gleich heute.

Zum Beispiel: Schaukeln gehen, Trampolin hüpfen, Musik hören, wild tanzen, Karaoke, ein Buch lesen, reiten gehen, malen und basteln, mit Gummistiefel in Pfützen springen, ins Kino gehen oder sich eine DVD aus Kindheitstagen ansehen (Mary Poppins, Pippi Langstrumpf oder ein Märchenfilm), ein heißes Bad nehmen und mit dem Schaum und einer Badeente spielen, Fußballspielen gehen, auf einen Baum klettern, mit einem Hund spazierengehen oder eine Katze streicheln, einen Grießbrei mit Zimt und Zucker kochen, Wippen oder irgendetwas anderes auf dem Spielplatz spielen, mit Straßenkreide ein Bild vor der Haustüre malen, mit Holzklötzen einen hohen Turm bauen.

Gerade bei Aktivitäten, die uns Spaß machen und unser Innerstes tanzen und lachen lassen, sind wir mit unserem Inneren Kind eng verbunden. Überlege dir deine eigenen Aktivitäten und teste jeden Tag eine andere aus.

Keine Scham, keine Verlegenheit. Es gibt nichts, für das du dich verstecken, schämen oder verurteilen müsstest. Du gehst einfach hinaus und hast Spaß. Und mit deiner Freude steckst du all die anderen Inneren Kinder an, die nur darauf warten, dass du sie zum Spielen abholst.

So viele Erwachsene haben den Spaß im Leben verloren, weil sie einfach nichts mehr tun, was ihnen Spaß macht. Lerne wieder Kind zu sein. Ganz im Bewusstsein von Hier und Jetzt und Freude und hab einfach Spaß mit dem was du tust und wonach dir gerade ist.

5. Schenke ihm deine Liebe

Sage deinem Inneren Kind mehrmals täglich, wie sehr du es liebst. Dies kannst du zum Beispiel jedes mal, wenn du in einen Spiegel blickst. Sieh das Kind in dir. Das Kind in deinem Spiegelbild und in deinen Augen und sage zu dir selbst: Ich liebe dich.

Heilung beginnt, wenn die Liebe in dir erwacht.
Alles Liebe für dich.

Cora von der Heyden

Wann fühlst du dich mit deinem Inneren Kind besonders verbunden? Welche Tipps hast du, um mit dem Inneren Kind in Kontakt zu treten?

Schreibe mir gerne in die Kommentare oder tausche dich mit mir auf Instagram und/oder Facebook aus. Und wenn du Unterstützung bei der Kontaktaufnahme zu deinem Inneren Kind wünschst, melde dich gerne persönlich bei mir unter Tel.: 08374 – 5891775. Ich freue mich schon darauf, die Verbindung zu deinem Inneren Kind herzustellen.

Foto: Bild von bingngu93 auf Pixabay

0 Kommentare zu “#33 Wie verbinde ich mich mit meinem Inneren Kind?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.