Spiritualität Sprache der Seele

#39 Beziehung vs. Trennung – Warum wir auf der Suche nach Verbindungen sind!

Kennst du das Gefühl, die Verbindung verloren zu haben? Keine stabilen Verbindungen zu haben? Vielleicht erlebst du deine Beziehungen und Kontakte als Verbindungen die eng, getrennt oder frei sind? Oder kommt es dir bekannt vor, das Eine mit dem Anderen zu verbinden, z.B. die Arbeit mit dem Angenehmen? Versuchst du auch manchmal zwei Teile miteinander zu verbinden?

Dann ist das Thema „sich verbunden fühlen“ für dich sicherlich interessant.

Woher kommt das Empfinden der zwei Teile und der Trennung? Wieso sind wir Menschen auf der Suche nach unserer „besseren Hälfte“ und dem fehlenden Puzzleteil, das alles miteinander verbindet und uns ganz fühlen lässt?

Die Polarität des Seins

Wir alle entstammen aus der Ganzheit, dem Einssein mit dem Universum und der universellen göttlichen Liebe. Unsere Seele ist in dieser universellen Ganzheit Eins mit allem-was-ist. Dort sind wir mit allem verbunden, ganz, komplett und wir sind Teil des großen Ganzen.

Sobald wir hier auf der Erde inkarnieren, also „ins Fleisch kommen“, landen wir in der Polarität des Seins. Mann und Frau. Tag und Nacht. Freud und Leid. Opfer und Täter. Arbeit und Freizeit. Salz und Pfeffer. Die Liste könnte man noch unendlich fortführen. Es gibt zu allem ein passendes Gegenstück.

Mit dem Moment der Geburt, ja bereits schon zum Zeitpunkt der Empfängnis, landet unsere Seele in der materiellen, grobstofflichen Welt und das Bewusstsein des Ganzsein schwindet zusehens. Wir fühlen uns getrennt, nicht mehr Eins. Der Geist ist nicht mehr im Bewusstsein der universellen Verbindung sondern findet sich plötzlich hier auf der Erde in einem Körper wieder. Wir erfahren uns als getrennt von der Ganzheit. Eine Seele in einem Körper mit einem Geist.

Mit der irdischen Reise unserer Seele beginnt auch gleichzeitig die Suche und das Bestreben zurück zur Ganzheit. Unterbewusst sind wir alle auf der Suche nach einem Weg, um wieder in die Vollkommenheit, die Ganzheit, das Einssein mit allem-was-ist zu gelangen. Aber die Wahrnehmung unseres irdischen Seins erlebt oftmals zunächst Trennung.

Warum haben wir Beziehungen?

Der Grund, warum wir in Kontakt mit anderen Menschen treten, uns verbinden und Beziehungen eingehen ist, dass unsere Seele das Bewusstsein von Ganzheit in sich trägt. Unser irdisches Bewusstsein erlebt sich jedoch getrennt. Also sind wir ständig auf der Suche nach dem fehlenden Stück, das uns wieder ganz werden lässt. Es ist wie ein fehlendes Puzzleteil, ohne das das Bild nicht vollständig und ganz ist.

Oft trennen sich diese Verbindungen wieder oder gehen auseinander, weil wir in unserem Beziehungspartner nicht das ersehnte fehlende Stück gefunden haben, das uns selbst die Erfahrung von Ganzsein schenkt. Wir wollen miteinander verschmelzen und uns doch gleichzeitig abgegrenzt als Individuum erleben. Das bringt die Polarität unseres irdischen Seins mit sich.

In einer sexuellen Verbindung stillen wir die Sehnsucht nach Verschmelzung und das Bedürfnis des Einssein. Das Erleben von absoluter Nähe, einem geschlossenen Kreis und Einswerden mit dem Partner. Die Körpergrenzen lösen sich auf und wir werden Eins. Doch die Ernüchterung folgt schnell auf den Fuß und wir finden uns alsbald in der Welt der Trennung und des Alleinseins wieder.

Gegensätze ziehen sich an und gleich und gleich gesellt sich gern

Diese Sprüche kennst du bestimmt auch, oder? Das liegt in der Thematik der Polarität. Wie ein Magnet suchen wir das passende Gegenstück. Das Gegenstück, mit dem gleichen Thema, das erst zusammen ein großes Ganzes ergibt.

Wenn eine Verbindung nicht wirklich passt, was sich meist nach relativ kurzer Zeit abzeichnet, dann löst sie sich wieder und die Beziehung trennt sich.

Aber aus dieser Verbindung der Polarität kann auch eine Einheit entstehen. Mann und Frau – ein Kind wird geboren. Eine vollständige Verbindung zweier Pole. So wird aus zwei getrennten Wesen Eins.

Ist das Universum und das Leben nicht wundervoll? Ich finde es immer wieder faszinierend, so einfach und doch gleichzeitig so genial, wie alles funktioniert.

Wenn wir allerdings unser Bestreben, uns Ganz zu fühlen, stets auf unseren Beziehunspartner projizieren, macht uns das gleichzeitig auch abhängig und wir sind nicht mehr frei. Wäre es nicht erstrebenswerter Beziehungen einzugehen, weil wir sie bewusst aus freien Stücken eingehen wollen und nicht, weil wir innerlich unterbewusst dazu getrieben sind, um das Erleben der Trennung zu überwinden? Weil wir denken, wir brauchen den anderen um Ganz zu sein?

Doch das setzt voraus, in uns selbst das Erleben der Ganzheit wiederherzustellen!

Überwinde dein inneres Empfinden des Getrenntsein

Es war und ist mein Ziel, das Gefühl von Trennung in mir selbst zu überwinden. Mein Bestreben ist es, das Gefühl der Verbundenheit und Ganzheit in mir selbst zu erfahren. Nur so ist es möglich, Verbindungen und Beziehungen einzugehen, die nicht aus einem Mangel heraus entstehen, nicht aus dem Gefühl heraus, jemand anderen zur Erfüllung des eigenen Glücks zu brauchen, sondern eine Beziehung aus freien Stücken um der Liebe selbst willen.

Auf diesem Weg helfen mir verschiedene Tools. Eines der wichtigsten Hilfsmittel ist für mich die Meditation.

In der Meditation richten wir unsere Aufmerksamkeit nach innen, gehen in die Stille unseres Seins, verbinden uns mit unserem wahren Sein und beginnen uns nach und nach daran zu erinnern, wer wir sind und woher wir kommen. In der Meditation können wir spüren und erfahren, dass wir niemals wirklich getrennt waren, sondern unsere Seele immer vollkommen, ganz und eins ist. In der Meditation können wir das Gefühl der Trennung überwinden und das Empfinden der Ganzheit wieder erfahren.

Und aus diesem inneren, verbundenen und kompletten Erleben heraus, werden unsere Beziehungen im außen eine ganz neue Qualität erhalten. Beziehungen die ganz einfach sein dürfen. Jeder für sich komplett und doch gemeinsam miteinander in Liebe verbunden. So erfahren wir im Menschsein die Ganzheit in uns selbst und erleben sie gleichzeitig in der Verbindung in unseren Beziehungen. Denn die Liebe zu uns selbst, lässt uns uns Ganz fühlen. Und die Liebe zu unseren Nächsten, lässt uns miteinander liebevoll verbunden sein.

Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, helfe ich dir gerne dabei und freue mich, wenn ich auch deine Seele wieder daran erinnern darf, dass du in Wahrheit immer komplett, ganz und mit allem verbunden bist. Schreibe mir doch gerne einfach eine E-Mail.

Nächste Woche erläutere ich detaillierter,

  • wie du die Meditation für dich Nutzen kannst.
  • warum das Innere Kind für das Empfinden der Ganzheit hilfreich ist.
  • und welche anderen Tools ich entdeckt habe, um mich aus mir selbst heraus wieder mit allem-was-ist verbunden zu fühlen.

Heilung beginnt, wenn die Liebe in dir erwacht.
Alles Liebe für dich.

Cora von der Heyden

Schreibe mir gerne in die Kommentare oder tausche dich mit mir auf Instagram und/oder Facebook über deine Erfahrungen aus über dein Empfinden von Trennung vs. Verbundenheit.

Foto: Mathias Wild

0 Kommentare zu “#39 Beziehung vs. Trennung – Warum wir auf der Suche nach Verbindungen sind!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.