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#14 Das Leben ist einfach. Eine Trilogie – Teil 2

In „Das Leben ist einfach. Eine Trilogie – Teil 1“ ging es um die Spielregel des Lebens: Wir empfangen, was wir empfangen wollen.

Ich habe dir von deinem Lebens-Briefkasten erzählt und den vielen Aufklebern, die sich darauf befinden. Aufkleber, die dem Universum die Botschaft vermitteln, was du empfangen willst, und was nicht.

Im zweiten Teil der Trilogie möchte ich auf die Spielregel eingehen, dass unser Leben ein Spiegel unserer inneren Welt ist.

Dazu ist es zunächst hilfreich zu verstehen, was Glaubenssätze sind und wie sie unser Leben beeinflussen. Denn die Aufkleber an unseren Lebens-Briefkästen sind nichts anderes als limitierende Glaubenssätze und blockierende Überzeugungen.

Was sind Glaubenssätze?

Ein Glaubenssatz besteht aus einem Satz und dem Glauben an diesen Satz.

Ein Glaubenssatz ist etwas, das wir uns über uns selbst, unser Leben und allem was sich darin befindet, erzählen.

Der Glaube, ist die „gesicherte Erwartung erhoffter Dinge, obwohl man sie nicht sieht.“ Diese, wie ich finde sehr treffende Definition von Glauben, finden wir in der Bibel. Laut Wikipedia handelt es sich bei Glauben um ein Fürwahrhalten eines Sachverhaltes. Die Wortbedeutung beinhaltet „gutheißen“, „treu bleiben“, „ich binde meine Existenz an…“.

Ein Glaubenssatz ist also ein Sachverhalt in Form eines Satzes, dessen Erfüllung wir:

  • gesichert erwarten,
  • fürwahrhalten,
  • gutheißen,
  • dessen Wahrheit wir treu bleiben
  • und sogar unsere Existenz an ihn binden.

Ich bin hässlich. Ich bin es nicht wert. Ich schaffe das nicht. Ich bekomme dieses oder jenes sowieso niemals. Ich bin Schuld. Ich darf das nicht. Ich bin klein und schwach.

Dies sind nur einige wenige Beispiele von limitierenden Glaubenssätzen und blockierenden Überzeugungen.

Wir alle haben sie. Glaubenssätze, die uns daran hindern, zu empfangen, was wir in Wirklichkeit empfangen wollen. Diese Aufkleber gibt es in jeder erdenklichen Form, Größe und Stärke. Die individuelle Machart mag unterschiedlich sein, aber sie alle sind vor dem Hintergrund von Schuld, Scham, Wut, Angst, Enttäuschung oder Trauer gefertigt. Sie alle entspringen der Schmiede der Lieblosigkeit.

Unser Leben ist ein Spiegel unserer inneren Welt

Das, was wir in unserer Vergangenheit erlebt haben, und die Erfahrungen, welche wir in unserer Kindheit gemacht haben, bestimmen die Machart unserer Aufkleber. Sie wurden uns von unseren Eltern, Freunden oder anderen prägenden Menschen auf unseren Lebens-Briefkasten geklebt.

Zu Beginn haben wir vermutlich noch unseren Briefkasten von unerwünschten Aufklebern befreit. Doch mit der Zeit wurden wir nachlässig damit. Wir akzeptierten nach und nach die Aufkleber und übernahmen die enthaltene Botschaft als unsere eigene Wahrheit.

Sätze, die andere über uns sprachen, fanden ihren Weg in unser Innerstes und fielen auf fruchtbaren Boden. In dem Maße, in dem wir die fremden Sätze für uns annahmen und als Wahrheit akzeptierten, wurden sie nach und nach zu unseren eigenen Glaubenssätzen.

Überzeugungen, deren Erfüllung wir im außen gesichert erwarten, fürwahrhalten, gutheißen (im Sinne von: sie haben unsere Zustimmung) und denen wir treu bleiben. Diese neuen Wahrheiten in uns bestimmen von nun an unsere Existenz.

Sie bilden unsere innere Welt. Sie bilden die Gedanken, die wir über uns, unser Leben und allem was sich darin befindet, denken. Sie sind unsere Aufkleber, die dem Universum ausstrahlen, was wir empfangen wollen.

Unsere äußere Welt ist der Spiegel unserer inneren Welt. Alles was wir in uns denken und glauben zeigt sich im Außen. Alle Erfahrungen, die wir machen, alle Menschen, die in unserem Leben sind, alle Krankheiten, die wir haben, die Art und Weise, wie wir Dinge beurteilen und die Welt sehen – das alles ist lediglich ein Spiegelbild unserer inneren Welt.

Das ist ja mal eine Erkenntnis

Die Bewusstwerdung dieses universellen Gesetzes ist für die meisten vermutlich schwer zu schlucken.

Das Leben ist ein Spiegelbild unserer inneren Welt
 und alles, was wir in unserem Leben empfangen,
 wollen wir auch empfangen.

Das bedeutet, dass wir die Verantwortung für unser Leben selbst tragen. Wir erschaffen uns unser Leben immer und zu jeder Zeit selbst. Mit all den positiven oder negativen Erfahrungen, die wir aufgrund unserer positiven oder negativen Glaubenssätze selbst kreieren.

Das mag zunächst inneren Widerstand in uns hervorrufen. Ein weiterer Aufkleber wird aktiviert und strahlt nun in leuchtend roter Farbe: Das kann nicht sein. Ich bin nicht für meine Misere verantwortlich. Ich bin ein Opfer der Umstände. Niemals bin ich derjenige, der sich diese oder jene Situation selbst herbeigeführt hat!

Doch wenn sich die Wogen wieder etwas glätten und das Ego sich beruhigt, können wir ganz leise, hinter all diesen Glaubenssätzen und Aufklebern eine Stimme vernehmen die uns sagt: Hmh, wer weiß? Vielleicht ist ja doch etwas dran?

Was, wenn diese Erkenntnis der Wahrheit entspricht?

Wenn dies die Wahrheit und ein universelles Gesetz ist, dann haben wir alle den Hauptgewinn gezogen. Denn diese Erkenntnis verändert im wahrsten Sinne des Wortes unser Leben. Es bedeutet, daß wir selbst die Schöpfer unseres eigenen Lebens sind.

Wir selbst bestimmen, welches Leben wir leben möchten. Wir selbst erschaffen uns die Erfahrungen, die wir machen wollen. Wir selbst entscheiden, was wir empfangen wollen.

Wir sind nicht mehr länger hilflose Opfer der Umstände. Wir werden von der Spielfigur, die scheinbar willkürlich im Spiel des Lebens hin- und hergeschoben wird, zum Spieler.

Kennen wir die Spielregeln, können wir das Spiel des Lebens immer besser spielen. Und Übung macht ja bekanntlich den Meister. Da bekommt die Aussage „das Leben zu meistern“ gleich eine ganz neue Bedeutung.

Wenn wir den Glaubenssatz „Ich bin der Schöpfer meines eigenen Lebens“ als neuen Aufkleber auf unserem Lebens-Briefkasten anbringen, holen wir uns die Macht und die
Schöpferkraft in unser Leben zurück.

Stell dir die unendlichen Möglichkeiten vor, die sich daraus ergeben. Ich selbst kann bestimmen, was ich empfange. Wäre das nicht wundervoll?

Kann es tatsächlich sein, dass das Leben so einfach ist?

Ja, das Leben ist einfach. Es ist so simpel und gleichzeitig so genial.

Aber wie kann ich meine Glaubenssätze auflösen?

Darüber erfährst du nächste Woche mehr in meinem Blogartikel: Das Leben ist einfach. Eine Trilogie – Teil 3.

Zunächst ist es genug, wenn du diese Informationen erst einmal sacken lässt, dich mit ihnen anfreundest und die Möglichkeit in Betracht ziehst, dass eventuell doch mehr Wahrheit dahinter steckt, als du dir vorstellen kannst.

Heilung beginnt, wenn die Liebe in dir erwacht.
Alles Liebe für dich.

Cora von der Heyden

Hast du bereits in deinem Leben die Beobachtung gemacht, dass sich gewisse Erfahrungen, Menschen und Gegebenheiten exakt mit deiner inneren Überzeugung und Erwartungshaltung decken? Wo siehst du in deinem Leben Parallelen zwischen deinem inneren und äußeren Erleben? Erkennst du den Spiegel deiner inneren Welt im Außen?

Ich freue mich auf dein Feedback in den Kommentaren und tausche mich gerne mit dir auf Instagram und/oder Facebook aus.

Foto: Mathias Wild

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